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Beckenbodentraining in der Schwangerschaft ist ein essenzieller Bestandteil der allgemeinen Gesundheitsvorsorge für werdende Mütter. Während der Schwangerschaft wird der Beckenboden durch das wachsende Baby und die veränderten körperlichen Bedingungen stark beansprucht. Ein gezieltes Training kann helfen, die Muskulatur zu stärken, die Elastizität zu erhalten und Beschwerden wie Inkontinenz oder Rückenschmerzen vorzubeugen.
Du lernst Anatomie und Funktion des Beckenbodens und seine Bedeutung in der Schwangerschaft kennen und nimmst ihn mit einem Handtuch bewusst wahr.
Du erfährst, wie Hormone, Gewichtszunahme und der verlagerte Körperschwerpunkt deinen Beckenboden beeinflussen, und übst im Vierfüßlerstand.
Du lernst Stütz-, Halte-, Kontinenz- und Sexualfunktion des Beckenbodens kennen und kräftigst ihn in Seitenlage mit Beinheben und der Krabbe.
Du erfährst, wie Atmung und Beckenboden zusammenwirken, lernst unterstützende Atemtechniken kennen und übst Katze-Kuh, Hund nach unten und Unterarmstütz.
Du lernst Beschwerden wie Inkontinenz und Senkungen, ihre Risikofaktoren und Vorbeugung kennen und übst Beckenkippen, Babywiege und Twists im Sitzen.
Du erfährst, welche Beckenbodenprobleme nach der Geburt auftreten können und wie du vorbeugst, und übst sanfte Kniebeugen, Ausfallschritte und Gleichgewicht.
Du lernst beckenbodenfreundliches Verhalten beim Heben, Tragen, Husten und Niesen kennen und kräftigst dich in Seitenlage mit Beinheben und der Krabbe.
Du nimmst Motivation und Weiterführungsangebote für die Zeit nach dem Kurs mit und übst tiefe Hocke, Welpenpose und Beckenuhr mit Beckenbodenaktivierung.
Für die Konzeptnutzung musst Du als Kursleitung für das Handlungsfeld Bewegungsgewohnheiten und das Präventionsprinzip Vorbeugung und Reduzierung gesundheitlicher Risiken durch die Zentrale Prüfstelle Prävention zugelassen sein.
Für die Konzeptnutzung musst Du als Kursleitung für das Verfahren Beckenbodengymnastik/Beckenbodenschule durch die Zentrale Prüfstelle Prävention zugelassen sein.